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"Sustainable Sourcing"

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v.l.n.r. Sophal Sean, Dermorng Vorng, Gisela Burckhardt und Kerstin Dahmen. Foto: © E. Hackspiel-Mikoschv.l.n.r. Sophal Sean, Dermorng Vorng, Gisela Burckhardt und Kerstin Dahmen. Foto: © E. Hackspiel-MikoschAm 08. und 09. Oktober 2014 besuchte das Projekt FairSchnitt von FEMNET e.V. gemeinsam mit den beiden kambodschanischen Gewerkschafterinnen Sophal Sean und Demorng Vorng die Modehochschulen AMD in Düsseldorf und Studierende der Bekleidungstechnik an der HTW in Berlin. Anlässlich der derzeitigen Proteste kambodschanischer Textilarbeiter_innen touren die beiden Besucherinnen im Rahmen der Witness-Tour durch verschiedene Länder Europas, um den Forderungen der Textilarbeiter_innen nach einem Lohn zum Leben Nachdruck zu verleihen und auf die Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie aufmerksam zu machen.

Sophal Sean (41), Näherin und Gewerkschafterin bei C.CAWDU (Coalition of Cambodian Apparel Workers Democratic Union) berichtete den zahlreich erschienenen Studierenden in einem emotionalen Vortrag über ihre Arbeitsbedingungen in der kambodschanischen Textilindustrie und den damit einhergehenden Lebensumständen. Demorng Vorng (25), Mitarbeiterin bei C.CAWDU ging in ihrem Beitrag auf die Forderungen der Gewerkschaften an die Regierung und Fabrikbesitzer ein. Sie betonte, dass der geforderte Mindestlohn von 177 Dollar ein Minimum zum Überleben darstellt und gab Hintergrundinformationen zu den Demonstrationen und Ausschreitungen die Anfang des Jahres in Phnom Penh (der Hauptstadt von Kambodscha) stattfanden. Übersetzt und begleitet wurden die Vorträge von der FEMNET-Vorsitzenden Gisela Burckhardt und der FairSchnitt Projektreferentin Kerstin Dahmen.

Demorng Vorng (Gewerkschafterin aus Kambodscha) im Gespräch mit Pasqualina Bianchini-Winkelhofer (Dozentin) und Carolin Schmitt (Studentin). Foto: © E. Hackspiel-MikoschDemorng Vorng (Gewerkschafterin aus Kambodscha) im Gespräch mit Pasqualina Bianchini-Winkelhofer (Dozentin) und Carolin Schmitt (Studentin).
Foto: © E. Hackspiel-Mikosch

Bei den Modestudierenden stießen die Vorträge auf ein großes Interesse. In einer anschließenden Diskussion wurde das Thema nochmal vertieft und der Frage nachgegangen, was seitens der Verbraucher_innen, der Unternehmen und der Regierungen getan werden könnte. Die beiden Besucher_innen freuten sich besonders über die hohen Teilnehmerzahlen und den damit verbundenen Interesse der Modestudierenden.

Mit diesen tollen Eindrücken verabschiedeten sich die beiden Gewerkschafterinnen und setzten ihre Europareise mit der Hoffnung fort, dass auch die Modestudierenden einen Beitrag zur Verbesserung ihrer Lage leisten werden

Vortrag an der HTW Berlin am 09.10.2014; Foto: © FEMNET e.V.Vortrag an der HTW Berlin am 09.10.2014.
Foto: © FEMNET e.V.

Zur Unterstützung der Näher_innen kann der Aufruf der Kampagne für Saubere Kleidung unterschrieben werden.

Weitere Informationen unter:
FEMNET-Homepage: Mindestlohn in Kambodscha-Homepage:  Mindestlohn in Kambodscha

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