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"Sustainable Sourcing"

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Fairschnitt-Projektreferentin Anne Neumann im Gespräch. Foto: © FEMNET e.V.Fairschnitt-Projektreferentin Anne Neumann im Gespräch. Foto: © FEMNET e.V.Zum sechsten Mal präsentierte die FAIR TRADE & FRIENDS vom 28.-30.08.2015 Trends im Fairen Handel sowie in punkto ökologisch und sozial verträgliche Konsumgüter. Geboten wurde ein umfangreiches Programm mit Ausstellungen, Kochshows, Modenschauen, Re- und Upcycling-Workshops, Verkostungsaktionen, Schokoseminaren, Tauschbörsen und vielem mehr. Im Kreis der 162 Aussteller aus 17 Nationen war FEMNET e.V. mit seinem Bildungsprojekt FairSchnitt gleich dreifach vertreten: mit Messestand und Ausstellung sowie der Teilnahme an einer Podiumsdiskussion.

Alle Aktivitäten werden ermöglicht durch die Förderung des BMZ über Engagement Global sowie die Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen. Mit rund 3.500 Besucher_innen mit hoher fachlicher Qualität erreichte die Messe aus Sicht der Veranstalter trotz hochsommerlicher Temperaturen ein zufriedenstellendes Ergebnis. Es sei gelungen, die FAIR TRADE & FRIENDS als Deutschlands größte Messe und damit als Leitmesse zum Thema Fairer Handel zu etablieren, zog Sabine Loos, Hauptgeschäftsführerin der Westfalenhallen Dortmund GmbH, das Fazit..

FEMNET e.V. beteiligte sich in diesem Jahr mit mehreren Aktivitäten und Präsentationen an der Messe. Am Messestand in Halle 3A stellte der Verein seine Projekt- und Kampagnenarbeit für die Rechte von Arbeiterinnen in der Bekleidungsindustrie vor. „Wir sind hier auf ein sehr interessiertes, neugieriges und kritisch fragendes Publikum gestoßen“, so Anne Neumann, Projektreferentin von FairSchnitt.

Fairschnitt-Projektreferentin Anne Neumann im Gespräch. Foto: © FEMNET e.V.Fairschnitt-Projektreferentin Anne Neumann im Gespräch.
Foto: © FEMNET e.V.

Das Bildungsprojekt von FEMNET war der Schwerpunkt der Messepräsentation. Es richtet sich an deutsche Modehochschulen und sensibilisiert Studierende als zukünftige Entscheider_innen von morgen für Sozial- und Umweltstandards in der Textil- und Bekleidungsindustrie. Dass einige Modehochschulen mit der Integration des Themas Menschenrechte in ihre Ausbildungen bereits auf einem guten Weg sind, zeigte beispielhaft die Präsenz AMD Düsseldorf (Podiumsdiskussion) sowie der Hochschule Niederrhein.

Ein weiteres Herzstück der Messeteilnahme von FEMNET war die FairSchnitt-Ausstellung „Ich mache Deine Kleidung! Die starken Frauen aus Süd Ost Asien“. In Halle 3B portraitierte sie neun Frauen aus Textilfabriken in Kambodscha und Bangladesch, die unter härtesten Bedingungen an Jeans oder T-Shirts arbeiten, als starke Persönlichkeiten, die für ihre Rechte kämpfen. Rosa Grabe, die FairSchnitt-Multiplikatorin von FEMNET beteiligte sich außerdem im Rahmen der Fachforenreihe "Interessen, Macht und Widersprüche - die europäische Entwicklungspolitik im Fokus" an der Podiumsdiskussion "Die Vielfalt finden - wie finden Verbraucher und Anbieter öko-fairer Mode noch besser zusammen?". Gemeinsam mit Referent_innen von get changed, der Modeakademie AMD Düsseldorf und dem öko-fairen Laden „native souls“ diskutierte das mit 50 Teilnehmern sehr große Publikum rege darüber, ob sich die junge Zielgruppe öko-faire Mode überhaupt leisten könne, wie Eine-Welt-Gruppen nachhaltige Mode in ihre Orte holen können und was "fair" eigentlich bedeute. Aus dem gut besuchten Saal kam die Anregung, einen deutschlandweiten oder internationalen Tag der fairen Mode ins Leben zu rufen, der - anders als der Fashion Revolution Day - den Fokus nicht auf Missstände in der Modeindustrie, sondern auf Lösungswege und Erfolgsmodelle legen solle.

Diese und viele weitere spannende Impulse konnte FEMNET von der Messe mitnehmen und zieht damit insgesamt eine sehr positive Bilanz.

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