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"Sustainable Sourcing"

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johanna-boseIn der Zeit vom 15. Mai bis zum 15. August 2014 war ich, Johanna Bose, bei der gemeinnützigen Frauenrechtsvereinigung FEMNET e. V. als Praktikantin tätig. FEMNET e. V. setzt sich für die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte von Frauen als Teil der allgemeinen Menschenrechte ein. Der Schwerpunkt der Organisation liegt in der Bekleidungsindustrie.

Ich habe Modedesign an der Universität der Künste in Berlin studiert und im Frühjahr letzten Jahres mein Diplom dort absolviert. Während meines Studiums hat mich das Thema ›Nachhaltigkeit‹ besonders interessiert. Es war dabei nicht immer leicht, die sich aus dieser theoretischen Beschäftigung ergebenden Möglichkeiten und Notwendigkeiten in kreative, praktische Entwürfe zu übersetzen. Auch weil ›Nachhaltigkeit‹ und ›Faire Arbeitsbedingungen in der Mode‹ kaum bis gar kein Thema im Lehrangebot des Studiums waren.

Mit meinem Aufenthalt und der Arbeit in einer Stickerei in Mumbai, Indien sowie meiner Diplomarbeit „Who made them“ hat sich das Interesse und der Wunsch sich aktiv für die Rechte der Näherinnen in den Zulieferbetrieben einzusetzen verstärkt. Ich habe festgestellt, dass mich der kreative Aspekt des Modedesign »Jobs« zwar sehr reizt und mir großen Spaß bereitet, aber dass es mir auch sehr wichtig ist, mich für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen vor Ort zu engagieren und ein Bewusstsein dafür hier, in der westlichen Welt zu schaffen. Für mich war es darüber hinaus wichtig, in dem Praktikum einen Einblick in den Alltag der Arbeit bei einer NRO zu bekommen, um mir zu überlegen ob dies eine Arbeit sein könnte, die ich hauptberuflich machen möchte.

Ohne wirkliche Vorkenntnisse und mit dem Hintergrund eines Kreativ-Studium bin ich sehr froh, dass ich die Möglichkeit hatte einen Einblick in die entwicklungspolitische Arbeit von FEMNET zu bekommen.

Für drei Monate war ich am bildungspolitischen Projekt FairSchnitt von Femnet e. V. beteiligt. Die Projektreferentin ist Kerstin Dahmen. FairSchnitt hat ein Ein Frau Büro nahe dem Bonner Hauptbahnhof, dort habe ich 4 Tage die Woche gearbeitet. Zu meinen Aufgaben gehörten die Überarbeitung und Aktualisierung der „FairSchnitt“ Webseite, die Sichtung und Zusammenstellung von Filmen zu den Themenschwerpunkten des Projektes sowie allgemeine Büroarbeit und die Vorbereitung und Durchführung des Messeauftritts auf der INNATEX. Darüber hinaus habe ich aktiv an einigen an den Hochschulen gehaltenen Workshops teilgenommen.

Durch das Praktikum habe ich einen sehr guten Einblick in die komplexe und sehr weitreichende Problematik des Themas bekommen und viele neue interessante Menschen kennengelernt. Es war für mich eine sehr lehrreiche und spannende Zeit - eine große Bereicherung.

Als neues FEMNET Mitglied werde ich mich auch weiterhin im Sinne der Organisation engagieren und z.B. einen Stammtisch, wie es ihn von FEMNET initiiert in Bonn gibt, auch in Berlin zu gründen versuchen.

Wichtig ist mir vor allem auch, dass die Themen für die FEMNET steht, verstärkt an den Hochschulen besprochen werden. Gerne würde ich auch in Zukunft für FairSchnitt als Multiplikatorin aktiv werden.

Vielen Dank!

 

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